Gemeinschaftsschule mit Oberstufe Büdelsdorf

Musical 2014

Elecs Geheimnis

Plakat: Miriam Hail

Vorwort aus dem Programmheft

Verehrtes Publikum,

der Vorhang hebt sich auch im Jahre 2014 für ein neues Musical ...

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Verehrtes Publikum,

 

der Vorhang hebt sich auch im Jahre 2014 für ein neues Musical an der Heinrich-Heine-Schule, denn wie heißt es nunmehr seit fünf Jahren so schön: „Nach dem Musical ist vor dem Musical!“. Mit „Elecs Geheimnis“ von Lothar Becker steht in diesem Jahr im Vergleich zu den vergangenen Produktionen ein „völlig losgelöstes“, leichtes, heiteres und wesentlich kürzeres Musical auf dem Programm. In diesem Schuljahr stand uns für die Proben nur die Zeit zwischen den Herbstferien und den Osterferien zur Verfügung, das bedeutete für alle Beteiligten einen erhöhten Proben- und Zeitdruck. Die Schülerinnen und Schüler waren jedoch hoch motiviert und seit dem ersten Unterrichtstag fest entschlossen, auch unter diesen erschwerten Bedingungen in diesem Schuljahr 2013/2014, nämlich ihrem „Musical-Schuljahr“, ein eigenes Musical auf die Beine zu stellen – somit war die Entscheidung gefallen und die Texte mussten bereits über die Weihnachtsferien auswendig gelernt werden. Dadurch, dass die Handlung in einer Schule spielt, konnten sich die Schüler leicht die Szenen vorstellen, in die Haut der einzelnen Typen schlüpfen und darüber hinaus eigene Ideen für die Umsetzung entwickeln. Aus der Not machten wir ein Gestaltungsprinzip. Das Bühnenbild sollte bewusst sparsam ausgestattet werden. Bei den Kostümen entschieden wir uns für weiße und dunkelblaue T-Shirts, auf die ein größeres Büdelsdorf-Wappen aufgebügelt werden sollte, um so den Eindruck einer Schuluniform zu erwecken. Für die Andeutung des Klassenzimmers dienten lediglich Stühle, die aber dann im Laufe des Stückes multifunktional eingesetzt werden sollten, indem sie z.B. gleichzeitig auch als Raumkapseln für die Piloten-Performance zu dem bekannten Song von Major Tom „Völlig losgelöst“ fungieren.

Das Stück „Elecs Geheimnis“ wirkt neben der mitreißenden und gefälligen Musik auf den ersten Blick absurd, unrealistisch und auch oberflächlich. Schärft man aber den Blick für dieses Musical, so kann man daraus durchaus weiterführende Gedanken ziehen: Gibt es Außerirdische oder kann dies mit absoluter Sicherheit ausgeschlossen werden? Wenn es sie gibt, sind diese dann perfekte Maschinen, grüne Männchen oder grässliche Monster? Welche Eigenschaften machen den Menschen einzigartig oder ist alles an einem Menschen erklärbar und künstlich sprich technisch reproduzierbar? Inwieweit lässt sich der Mensch durch eine Maschine ersetzen? In dem Stück hat Elec den Auftrag herauszufinden, was Menschlichkeit ist, um dann anschließend mit den neuen Erkenntnissen wieder auf seinen Planeten zurückzukehren. Was macht uns denn eigentlich menschlich und zu einem unverwechselbaren Individuum? Meiner Ansicht nach ist Elec somit auf der Suche nach: Liebe, Empathie, echten Emotionen, dem Gewissen, Fehlern und wie sie passieren und wie man aus ihnen lernt, Leidenschaften, Glauben, Hoffnungen, der Entwicklung eigener Gedanken, Irrtümern, Mitleid, Reue, Hass, Humor, Ironie und der Fähigkeit, Neues zu lernen. Ebenso rührt dieses Stück auch an dem großen Menschheitstraum, das weite Universum zu ergründen und neue Galaxien zu entdecken. Insofern lohnt sich die Beschäftigung mit diesem heiter und leicht verpackten Musicalstoff.

Auch in unserer heutigen Zeit geschehen Dinge, für die wir zunächst keine rationale Erklärung haben, wie z.B. dem Besprechen von Krankheiten durch Heiler. Schon Mathias Claudius war dieser Aspekt wohl bewusst und dichtete in der 3. Strophe in seinem Text zu dem weltbekannten Lied von Peter Schulz „Der Mond ist aufgegangen“: „So sind wohl manche Sachen, die wir getrost belachen, weil unsere Augen sie nicht sehen.“   

Die Probenarbeit hat wieder sehr viel Freude gemacht und es war schön zu beobachten, wie die Schüler von dem Stück gepackt wurden und sie es sich zu eigen gemacht haben.

In diesem Jahr ergab sich durch ein Gespräch mit dem  Schauspieldirektor des Landestheaters, Wolfram Apprich, bei der Weihnachtsfeier die Idee zu einer Kooperation von der HHS mit dem Theater, denn ich bin schon lange auf der Suche nach weiteren Möglichkeiten, das Erleben der Schüler durch die Musicalprojekte zu intensivieren. So kam es zu der glücklichen Situation, dass der Schauspieler Stefan Hufschmidt, der momentan als beeindruckender Darsteller des Willy Loman  aus dem Stück „Tod eines Handlungsreisenden“ von Arthur Miller auf der Bühne zu sehen ist, sich bereit erklärt hat, einen Probenvormittag mit den Schülerinnen und Schülern aktiv zu begleiten und Tipps und Anregungen zu geben. Diese Rechnung ging voll auf, denn die Kinder ließen sich ganz schnell auf das Experiment ein und der Probenprozess bekam dadurch einen kreativen Schub nach vorne. Mein Wunsch ist es, dass diese erste Kooperation zwischen dem Landestheater und der HHS möglicherweise der Beginn einer wunderbaren und langen Tradition ist. Für diesen nachhaltigen Vormittag möchte ich mich bei Herrn Hufschmidt herzlich bedanken und hoffe auf ein baldiges Wiedersehen auch nach der Premiere im nächsten Schuljahr in der HHS.

Auch in diesem Jahr hat sich wieder ein tolles Musicalteam zusammengefunden, das bereit war, die Arbeitslast des aktuellen Projektes gemeinsam zu tragen und Aufgaben in den verschiedenen Bereichen wie Kostümherstellung, Programm-hefterstellung, Plakatgestaltung, Bühnenbau, Kartenverkauf, etc. Mein Dank gilt aber auch besonders der Schulleitung und dem tollen Kollegium der HHS, auf deren volle und tatkräftige Unterstützung und Wertschätzung wir zählen konnten.

Möge unsere Faszination und unser Bewusstsein für alles Menschliche nie erlöschen und dieses Musicalprojekt dazu beitragen, dass eine lebenslange Liebe zur Musik entsteht.

„Am Ende sehen wir betroffen, der Vorhang zu und alle Fragen offen!“ (B. Brecht)

Mit musicalischen Grüßen,

Martin Michael Seifert

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Inhalt des Musicals

Irgendwie ist er anders, der neue Schüler: er heißt Elec und er hat unheimliche ...

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Irgendwie ist er anders, der neue Schüler: er heißt Elec und er hat unheimliche Fähigkeiten. Seine Mitschüler wundern sich und tuscheln über ihn. Auch der  Schulhausdetektiv ist ihm auf den Fersen. Was er herausfindet, lässt nur einen Schluss zu: Elec ist ein Außerirdischer! Aber in welcher Mission? Bis dies herausgefunden ist, stiften seine magischen Kräfte in der Schule so manche Verwirrung.

Lothar Becker, Autor und Komponist des Musicals

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Besetzung

Die Besetzung von damals finden Sie hier.

Stimmen zum Musical

"Begeisterung wie bei den Liedern des 60-köpfigen...

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„Begeisterung wie bei den Liedern des 60-köpfigen Chores prägte die gesamte Aufführung.“

[…] Mit Bravour sind die [Darsteller] in die verschiedenen Rollen geschlüpft. […]

Die Besucher der vier Vorstellungen bekamen eine Welturaufführung zu sehen.“

Büdelsdorfer Rundschau, 15. Juli 2013, S. 168.

 

„Jeder, der so etwas schon mal geleistet hat, weiß, wie viel Anstrengung solch eine Aufführung kostet! Hut ab!“

Zum Musical 2013, Rosi Kluge

 

„Das 90-minütige Musical war nicht nur spannend, sondern auch höchst unterhaltsam.“

Büdelsdorfer Rundschau, 15. Juli 2012, S. 143.

 

„Uns hat das Musical sehr gut gefallen, besonders die Kostüme und das Bühnenbild und natürlich die Darsteller.“

Familie Zöphel

 

„Kraftvoll schafften die Sänger den Song „Her mit der Nachtigall“.

KN, 12.6.2012. S.24.

 

„Die Gesamtheit des Teams „Musical“ hat einfach überzeugt.“

Jahrbuch 2012 HHS, S. 118.

 

„Das war alles aus einem Guss!“

Bernd Maschmann

 

„Zu den absoluten Highlights des Schuljahres gehört die Aufführung des Schülermusicals.“

 

„Waren die beiden vergangenen Aufführungen in 2010 und 2011 schon beeindruckend, konnte sich Herr Seifert mit seinen vielen Darstellern und Helfern ein weiteres Mal steigern.

 

„Viele Zuschauer waren tief beeindruckt, mancher zu Tränen gerührt. Eine Aufführung, die seines gleichen sucht!“

Jahrbuch 2012 HHS, S.118.

 

„Ein Hauch China in der Heinrich-Heine-Schule.“

Büdelsdorfer Rundschau, 15. Juli 2012, S. 143.

 

„Eine tolle Aufführung mit engagierten mutigen Darstellern, einem hoch motivierten Chor und wohlklingender musikalischer Begleitung. Es hat viel Spaß gemacht, zuzuschauen und die fröhliche, witzige, von Spielfreude geprägte Atmosphäre zu spüren, Danke!“        

                               Jürgen Hein, Bürgermeister der Stadt Büdelsdorf

„Ein dickes Lob für die beiden Abendaufführungen. Eine gelungene Darbietung. Tolle Idee, die Mülltonnen als Musikinstrumente zu benutzen. Geniales Programmheft.“ 

Frau Atasu

„Tolle Aufführung! Super, dass die Schüler selbst Musik gemacht haben. Wir freuen uns auf das nächste Musical!“

Frauke Ilsemann und Carsten Reimers

„Danke für den unterhaltsamen Abend! Wir hoffen, dass das nicht die letzte Musicalaufführung an der HHS war!“

Familie Hoffmeister

„Den Kindern merkt man die Freude an der Musik an. Auch den Zusammenhalt bei Kindern aus unterschiedlichen Klassen und Altersstufen, das gegenseitige Anfeuern und Anerkennen der Leistung fand ich sehr beeindruckend. Hoffentlich bekommen wir bald wieder so eine gelungene Aufführung zu sehen!“

Dagmar Thiemann

„Das macht Lust auf mehr.“

Wolfgang Mahnkopf, Büdelsdorfer Rundschau, 15. Juli 2010

„Die Premierengäste waren begeistert.“ 

LAZ, 3. Juli 2010, S. 10.

„Die Darsteller unterhielten das Publikum gekonnt und teils rührend.“

Jahrbuch 2011, Seite 96.

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